Häufig gestellte Fragen

Allgemeine Informationen

Sollte man Warzen behandeln?
Warzen sind harmlose Hautwucherungen und nicht gefährlich. Sie sind aber hochansteckend und das Virus breitet sich sehr schnell von einer Person zur nächsten oder auch von einem Körperteil auf ein anderes aus. Daher sollte man unbedingt und unmittelbar etwas dagegen unternehmen. Es ist zwar richtig, dass ca. 50% aller Warzen innerhalb von 2 Jahren von selbst verschwinden, aber abzuwarten ist keinesfalls ratsam. Denn je älter die Warze wird, desto hartnäckiger und schwieriger zu entfernen wird sie auch. Und von alldem abgesehen sind Warzen ohne Zweifel unästhetisch.
Gehe ich mit einer Warze zum Arzt oder in die Apotheke?
In den meisten Fällen ist man in der Apotheke sehr gut aufgehoben – vor allem bei gewöhnlichen Warzen und Fuß- bzw. Dornwarzen. Es stehen verschiedene Methoden und Produkte zur Behandlung zur Auswahl, zu denen Sie das Apothekenpersonal gerne berät. In manchen Fällen ist jedoch der Gang zum Arzt notwendig: Bei Warzen im Gesicht, am Hals oder an den Genitalien, bei flächenmäßig sehr großen Warzen und bei Warzen auf erkrankter Haut, bei Kleinkindern oder eben dann, wenn es sich nicht um eine gewöhnliche Warze oder eine Fußwarze handelt.
Wie sehen gewöhnliche Warzen und Fußwarzen aus?
Gewöhnliche Warzen (verrucae vulgares) können an ihrer rauen „blumenkohlähnlichen“, leicht erhabenen Oberfläche erkannt werden. Sie haben meist eine weiß- bis bräunliche Farbe und treten vor allem an Händen, Knien und Ellbogen auf. Diese Warzen kann man normalerweise relativ gut selber behandeln. Fuß- bzw. Dornwarzen (verrucae plantares) sind gewöhnlichen Warzen sehr ähnlich, treten aber nur an Druckstellen unter den Füßen auf (Ferse, Fußballen oder Zehen). Sie haben eine glatte Oberfläche, sind oft von Schwielen und Hornhaut bedeckt und wachsen durch den Druck des Körpergewichts dornartig in die Tiefe. Daher können Sie beim Gehen Schmerzen verursachen und sind auch nicht ganz so einfach zu behandeln.
Gibt es noch andere Warzenarten?
Ja, neben diesen beiden (am häufigsten vorkommenden) Arten gibt es noch eine Vielzahl anderer Warzen, welche sich je nach Aussehen und Lage unterscheiden. Außerdem rufen die verschiedenen HPV-Typen verschiedene Warzenarten hervor. Eine Auswahl der weiter verbreiteten finden Sie hier: Flache Warzen (Verrucae planae): Hierbei handelt es sich um kleine, flache, glatte Warzen, welche meist bei Kindern in größerer Anzahl auftreten. Sie können im Prinzip überall erscheinen, bilden sich aber meistens im Gesicht, an Hals und Nacken, Händen, Handgelenken und Knien. Flache Warzen sind aufgrund ihres Aussehens schwer zu diagnostizieren und werden speziell im Gesicht häufig mit Akne verwechselt. Pinselwarzen (verrucae filiformes): Diese fadenförmigen Wucherungen befinden sich an Hals, Lippen, Augen und vor allem Augenlid. Die Warzengebilde sind sehr klein und bilden mehrere, nicht einmal Millimeter dicke Fingerchen aus. Feucht- oder Genitalwarzen (Condylomata acuminata): Wie der Name vermuten lässt befallen diese Warzen die Schleimhäute der Geschlechtsorgane des Genitalbereichs. Sie sind nur wenige Millimeter groß und sehen aus wie kleine weiße oder fleischfarbene Fädchen mit einer leicht abstehenden Oberfläche. Dellwarzen (Mollusca contagiosa): Diese Warzen werden auch  Schwimm- oder Wasserwarzen genannt und treten fast ausschließlich bei Kindern auf. Es handelt sich dabei um glatte Knötchen, die maximal erbsengroß werden, in der Mitte eine kleine Vertiefung (eine „Delle“) haben und mit einer äußerst ansteckenden Flüssigkeit gefüllt sind. Sie treten meist in größeren Gruppen an Bauch, Rücken, Armen und Beinen auf. WICHTIG: WEDER WARTNER VEREISUNGSSPRAYS NOCH DER WARTNER STIFT GEGEN WARZEN DÜRFEN ZUR BEHANDLUNG DIESER WARZEN EINGESETZT WERDEN SONDERN SIND AUSSCHLIEßLICH ZUR ENTFERNUNG VON GEWÖHNLICHEN UND FUßWARZEN GEEIGNET.
Was sollte ich tun, wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob es sich bei meinem Hautknötchen um eine Warze handelt?
Ganz einfach: Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie eine Warze haben, konsultieren Sie vor der Behandlung unbedingt einen Arzt oder Apotheker.